Umgehen mit Ängsten

Du bist in einer neuen Umgebung in St.Gallen, mit neuen Leuten und neuen Herausforderungen. Da kann es schon vorkommen, dass dir das eine oder andere Mal das Herz in die Hose rutscht oder der kalte Schweiss ausbricht. Doch es gibt Techniken, wie du deine Ängste in den Griff bekommst.

  • Prüfungsangst: Deine grösste Angst ist ein Blackout an der Prüfung? Informiere die Prüfungsverantwortlichen an der Akademie über deine Ängste und beachte einige einfache Punkte:
    • Bereite dich gut auf die Prüfung vor. Teile den Stoff ein und lerne in Häppchen. Schalte dazwischen immer wieder Pausen ein.
    • Lerne Atemtechniken. Atme langsam und tief durch die Nase in den Bauch ein, halte den Atem kurz an und atme dann bewusst durch den Mund aus.
    • Lerne Entspannungstechniken. Bei der progressiven Muskelentspannung nach Jacobson spannt man gezielt gewisse Muskeln an und lässt sie dann locker. Das beruhigt deinen Körper.
    • Bereite den Körper auf die Prüfung vor. Schlafe genügend, iss ein Frühstück, das dich lange mit Energie versorgt. Zum Beispiel ein Vollkorn-Käsebrot oder ein Joghurt mit Haferflocken und Früchten. Pack eine Flasche Wasser, eine Frucht oder etwas Nüsse ein als Zwischenverpflegung
  • Lampenfieber: Du solltest einen Vortrag halten, zitterst aber jetzt schon? Dann schreibe genau auf, was du sagen möchtest. Stell dich vor einen Spiegel, stehe gerade hin, sprich mit klarer Stimme und stell dir vor, dass du deinem Publikum direkt in die Augen schaust. Kundschafte den Raum aus, in dem der Vortrag stattfindet und mache dich mit den technischen Hilfsmitteln vertraut. Sei grosszügig mit dir selbst: Du musst keine Tagesschau-reife Leistung hinlegen, sondern einfach die zehn Minuten einigermassen anständig über die Bühne bringen.
  • Versagensangst: Ob Prüfung, Vortrag oder Abschlussarbeit: Du traust dir zu, sie alle zu vermasseln. Erzähle deinen Schulkollegen davon – vermutlich geht es ihnen manchmal genauso. Ängste sind ganz normal. Fehler machen alle. Versuche daraus zu lernen und besinne dich auf deine Stärken. Denk daran: Der Unterricht ist sehr praxisnah und die Dozenten waren einmal in der gleichen Situation wie du. Sie helfen dir, wenn du etwas nicht verstehst und können deine Situation gut nachvollziehen.

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